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Die Materiaux pour ltistoire de l'homme (Mai et Juni 1869) enthalten (No. 5 u. 6): 
Cazalis de Fondouce et J. Ollier de Marichard, la grotte des morts, pres Durfort (Extrait 
et resumö d'un rapport lu ä la Soc. lit. et sc. d'Alais, le 8 mai 1869), Dambree Exploitation 
d'etain remontant ä une epoque immemoriale, (Comptes rendus de l'Ac. des sc. t. LXVII1), 
Saratz: Introduction du renne dans les Alpes; Vogt, de la domestication du boeüf, du 
cheval et du renne, ä l'epoque du renne (Bull, de linst Gen. t. XV), Thioly: descriptions 
des objets trouves ä Veyrier (docum. sur les epoques du renne), dann unter Anderem 
den Sitzungsbericht der anthropologischen Gesellschaft von Paris am 3. Juni, (Broca envoi 
de l'ile de Reunion; Simonin, l'homme americain etc.), den Sitzungsbericht vom 17. Juni. 
Worsaae : Sur quelques trouvailles de l'age de bronze faites dans les tourbieres (Extr. des 
M6moires de la Soc. rayale des antiq. du N.); Fröre Indes, sur la formation des tufs des 
environs de Rome (Bull, de la Soc. g6ol. de France) ; Malaise roches us6es avec cannelures 
de la vallee de la grande Geete (Bull, de l'Ac. roy de Belg. XXXV); Mortillet: Chrono- 
logie prehistorique (in Bezug auf die Artikel des März), Dupont, „les batons de comman« 
dement" de la caverne de Goyet (Ac. des sc. de Belg t XXVII); Malafosse: Etüde sur 
les dolmens de la Lozere (Memoires de la Societe imperiale archacol. du Midi de la 
France), u. s. w. In der Besprechung seiner 14jährigen Arbeit, Etüde sur l'Origine 
des Basques tritt Blade den Ansichten Wilhelm von Humboldt's und seiner Nachfolger 
auf dem Felde baskischer Forschung und den Beziehungen zu den alten Iberiern ent- 
gegen ; das Eskuara findet (nach ihm) seine nächste Aehnlichkeit in der turanischen Sprach- 
gruppe und mehr noch im nördlichen Amerika. No. 7 und 8 enthält die Sitzungsberichte 
der Soc. d'Anthr. 15 u. 19 Juillet., der Soc. d'Arch. et d'hist. de Par. 15. J. und der Soc, 
de Cum. alg. (ausserord. 1868). 



Die fünfte Nummer der Värgasia, Boletin de la Sociedad de Ciencias Fisicas y 
Naturales de Caracas (de venta en la casa de Röjas Hermanos, Caracas) enthält ausser 
den Sitzungsberichten (mitgetheilt von dem Präsidenten A.Ernst): A.Ernst, Los Heiecho» 
de la Flora Caracasana; Clave dicotomico de los generös. S. ügarte, Una Visita ä las 
grutas del Penon. A. Aveledo: Observaciones meteorolögicas en Caracas, ano 1869, con 
10 cuadras, A. Ernst, Sobre una pequena correccion quc debe hacerse al ralcular por los 
medios correspondientes ä cada mes, los terminos mcdios que corresponden al ano entero. 
Anälisis de un mineral de hierro (oligisto). A. Rojas: Los Ecos de una Tempestad Seis- 
mica. A. Rojas: Comunicacion hecha ä la Sociedad de Ciencias Fisicas y Naturales (1. Juni 
1869). A. Ernst, El Ursus nasutus (Sei.). Le Neve Foster, Noticias geolögicas sobre el 
distrito aurifero de Caratal, en la Guyana. A. Goering, Escursion ä algunas cuevas hasta 
ahora no esploradas, al sureste de Caripe (con una lämina). 



Mit Freuden begrüssen wir eine neue Zeitschrift geographischen Inhaltes: „Aus den 
vier Welttheilen ," herausgegeben von Dr. Delitzsch. Allerdings ist gegenwärtig an 
geographischen Zeitschriften kein Mangel, und gerade in Deutschland sind diese in der 
ausgezeichnetsten Weise redigirt. Wir besitzen das allgemein bekannte Ausland, das schon zu 
einer Zeit, wo der Begriff der Ethnologie in Europa noch ein völlig fremder war, die 
werthvollsten Beobachtungen für dieselbe sammelte, und das sich jetzt in den Händen des 
ebenso geistreichen, wie scharfsinnigen Peschel findet. Wir besitzen Petermann's Mit- 
theilungen, deren Begründung eine neue Aera in der Geschichte der Geographie bezeichnet 
und vor Allen dazu beigetragen hat, das Interesse des Publikums für dieselbe, nicht nur 
bei uns in der Heimath, sondern in allen Erdtheilen wach zu rufen, wir besitzen endlich 
den Globus, mit dem reichen Wissensmateriale ausgestattet, das Karl Andree aus seinen 
langjährigen Arbeiten und durch seine überall angeknüpften Beziehungen zu Gebote steht; 



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von den Organen der Geographischen Gesellschaften, die direct aus den Quellen schöpfen, 
ganz zu geschweigen Trotzdem halten wir die Begründung der obigen Zeitschrift für 
eine ganz zeitgemässe und wir glauben dass auch für einige andere, die in diesem Jahre 
hinzugekommen sind, (Welthandel, Buch der Welt u. s. w.) noch Platz ist, wenn sie in 
der Gediegenheit ihres wissenschaftlichen Werthes, die gefährliche Concurrenz mit so 
hohen Autoritäten auf dem Felde der Geographie , wie sie durch die oben angeführten 
Namen ausgedrückt werden, zu bestehen vermögen. Am Material ist gewiss kein Mangel, 
im Gegentheil fs w&chs't jährlich , täglich und stündlich, so däss man fast an seiner Be- 
wältigung verzweifelt. Der Begriff des Publikum's ist ein sehr relativer. Giebt sich 
dasselbe der Geographie mit der ganzen Wärme hin, dio der pfeilschnelle Fortschritt 
ihrer Entdeckungen erfordert und verdient, so werden vielleicht ein Dutzend Zeitschriften 
nicht genug sein, den Wissensdurst zu stillen, fehlte das Interesse, so würde schon eine 
einzige zu viel sein. Man braucht nur die gleichen Monatsnummern des Auslandes, Globus 
und der Mittheilungen zu vergleichen, um zu sehen, dass Keines derselben das andere 
überflüssig macht, sondern dass jeder Freund der Geographie, der mit ihr gleichen 
Schritt zn halten wünscht, auch alle diese drei Zeitschriften zu halten und in sich aufzu- 
nehmen hat. Jede derselben geht ihren eigenen selbstst&ndigen Weg und einen solchen 
wird auch die von Dr. Delitzsch beabsichtigte einschlagen, der wir deshalb den besten 
Fortgang wünschen. 



Die Philippinen und ihre Bewohner, Dr. C. Semper (Würzburg 1869). 
Aeusserst anziehende Beschreibungen der von Prof. Semper für seine naturwissenschaft- 
lichen Zwecke besuchten Inseln auf langjährige Reisen , deren wissenschaftliche Resultate 
jetzt in der Herausgabe begriffen sind. Der vierte dieser vor dem geographischen Verein 
Frankfurt's gehaltenen Vorträge bespricht die ethnologischen Verhältnisse, die gerade aut 
den Philippinen noch so sehr der Aufklärung bedürfen. Die im Süden fehlenden Negritos 
(aussei den auf der Insel Negros um den Vulcan vermutheten) treten gegen Norden immer 
häufiger sporadisch auf, „so an der Ostküste auf der Insel Alabat, bei Mauban, an der 
Bergkette von MaTiveles und Zambales, an der Ostküste bei Baier, dann bei Casiguran, 
bis sie endlich von Palanan an bis an das Cap Engafib hinauf ausschliesslich die Küste 
sowohl, wie die Gebirgsgegenden der östliche Bergkette bevölkern." Die Mamanuafl (Wald- 
menschen) im Osten Mindanao's sind ein Mischlings volk (mit Negerblut in ihren Adern). 
Die ganze weitere Entwicklung der als malaiisch zusammenzufassenden Stämme zeigt einen 
so klaren und richtigen Blick für das, worauf es der Ethnologie vor Allem ankommen 
muSB, dass sich das Verlangen nach dem grösseren Werke steigert, welches uns hoffentlich 
nicht mehr lange vorenthalten bleiben wird. Die übrigen Skizzen behandeln die Vulkane, 
die Riffe, das Klima und das organische Leben, die Muhammedaner, die christliche Zeit. 
Ausser Zusätzen, Noten u. s. w. sind dem Buche zwei instruetive Karten beigegeben. 



So eben erscheint: Die Russen in Centralasien, geographisch-historische Studie mit 
einer Uebersichtskarte, von Friedrich von Hellwald, (Wien 1869), wodurch eine gewiss von 
Vielen gefühlte Lücke ausgefüllt werden wird.